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S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl
Arparso:
Mein Ersteindruck nach 2-3h Gameplay, nachdem ich es mir nun entgegen meiner ursprünglichen Absicht doch noch geholt hab:
Pro:
+ schickes Art Design
+ tolle Sound- und Musikkulisse
+ (noch) motivierende Story
+ hübsche Grafik... meistens jedenfalls
Contra:
- die Welt fühlt sich "klein" an, durch die engen Grenzen der "Level" (versaut die Atmosphäre)
- das wievielte Spiel ist das mit einem Amnesie-geplagten Protagonisten!? Ich kann's nicht mehr hören! :e_angry:
- Nebenquests bislang recht eintönig und 08/15
- nerviges Ausdauer/Tragegewichtssystem... warum kann ich noch Items aufheben, wenn ich schon über'm Limit bin!?
- unglaublich/unrealistisch ungenaue Knarren
- nervige Anomalien
- keine Fahrzeuge :(
- sehr sehr dürftiges Tutorial und nutzloses Handbuch
...
Das nur mal als meine erste Einschätzung. Am größten stört mich die Levelbegrenzung der Gegend. Was würde ich nur dafür geben, wenn ich völlig frei die Landschaft erkunden könnte, etwa wie in Oblivion oder Gothic... leider ist das nicht möglich und ich stoße am Rand plötzlich auf einen unüberwindbaren, mickrigen Zaun. Atmosphärekiller! :(
Schön hätte ichs auch gefunden, wenn man sich ab und an mal schlafen legen muss, Lager aufschlagen, was essen, usw. Ok, essen muss man (scheinbar!?), aber das hätte man auch besser umsetzen können, als einfach ein schnödes Icon einzublenden. Und dass die ursprünglich geplanten Fahrzeuge auch nicht mehr benutzbar sind, dafür aber haufenweise in der Gegend rumstehen (!), finde ich auch sehr frustrierend... denn die Laufwege sind teilweise ja schon recht beträchtlich.
Naja, aber von all den großen und kleinen Kritikpunkten mal abgesehen, macht es bis jetzt durchaus Spaß. Bin gespannt, was noch alles kommt :)
Stahl:
zum pro und contra... willkommen in der neuen spielewelt. SH4 is auch so released worden und kommt mir auch ziemlich unreif vor... und das mit den handbuechern find ich eh assi... wenn ich ueberlege das aces over europe damals ein handbuch hatte das 200 seiten stark war...
Egrimm van Horstmann:
Und wie ist die Story? Abgesehen vom Aufhänger für das Abendteuer habt ihr darüber noch nicht besonders viel gesprochen oder gibt es da nicht viel zu sagen, weil sie einfach nur Mühl ist?
Wenn ich mich recht entsinne sollte das Spiel doch irgendwo auch Rollenspielelemente beinhalten oder?
Arparso:
Zur Story kann ich jetzt noch nicht so wahnsinnig viel sagen. Ursprünglich war der Spielercharakter zusammen mit einem Haufen Leichen auf der Ladefläche eines LKWs unterwegs, der von der Straße abkam und verunglückte. Ein vorbeiziehender Stalker hat erkannt, dass du noch lebst und dich mit zum Camp genommen. Dort startest du dann mit Gedächtnisverlust ( :rolleyes: ) und der einzige Hinweis, den du hast, ist ein PDA mit der gespeicherten Notiz "Kill the Strelok". Stellt sich heraus, dass es einen Stalker mit diesem Namen gibt, der aber meist nur in der Nähe des Zentrum der "Zone" unterwegs ist und nur selten gesehen wird. Also macht man sich auf den Weg, diesen Strelok zu finden. Dazu ist man meist auf die Hinweise von anderen Charakteren angewiesen, die ihrerseits natürlich ein paar Gefälligkeiten erwarten...
Das ganze ist noch recht mysteriös, motiviert aber zum Weiterspielen. Ich bin jetzt gerade mal im Basislager der "Duty"-Fraktion angelangt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Gefahren der Zone einzudämmen und die Welt da draußen zu beschützen. Es gibt noch ein paar andere Fraktionen, beispielsweise die eher anarchistisch-rebellische "Freedom"-Gruppe oder die undurchschaubaren "Mercs", die Jagd auf andere Stalker und in letzter Zeit vor allem auch Wissenschaftler machen.
Rollenspielelemente gibt es natürlich. Da wären zum einen die Vielzahl von Sidequests, die man von anderen NPCs angeboten bekommt. Dann natürlich noch das begrenzte Inventar oder die Möglichkeit mit anderen Leuten zu handeln... auch sowas wie "Charakterwerte" gibt es mehr oder weniger: d.h. je nach Schutzkleidung und deren Zustand (Waffen und Kleidung gehen mit der Zeit kaputt) ist man mit bestimmten Ausgangsresistenzen und Schutzwerten bestückt. Diese können durch sogenannte Artefakte modifiziert werden, z.B. die Widerstandskraft gegenüber Schusswunden oder Bissen und Klauen. Die Artefakte bringen meist auch Nachteile mit sich, z.B. radioaktive Verstrahlung, der man z.B. mit regelmäßiger Einnahme von Antistrahlenmedikamenten, Wodka oder anderen, strahlungsreduzierenden Artefakten entgegenwirken kann. Auch kann man sich frei durch die Spielwelt bewegen und beliebig zwischen den verschiedenen Maps hin- und herlaufen. Gibt also schon einige Rollenspielelemente, die man in normalen Shootern nicht finden würde. Zum Fallout-Ersatz wird es deswegen allerdings nicht... ;)
PS: Für ungeschönte Gameplay-Aufnahmen:
Nächtliches Gewitter (wmv-Format, ca. 60MB)
Unterwegs im Tunnel (wmv-Format, ca. 25MB)
... da wmv, können die Videos auch gestreamt werden (etwa im Windows Media Player: Datei->URL öffnen)
Arparso:
Hmm, je länger ich es spiele, desto besser gefällt es mir, ehrlich gesagt. Die Atmosphäre ist tatsächlich ziemlich gut geraten und saugt einen doch ziemlich rein in die triste und tödliche Einöde Tschernobyls. Mittlerweile bin ich auch auf die ersten Zombies gestoßen, die nicht nur unheimliche Grunzlaute von sich geben, sondern zudem auch noch mit Gewehren und Pistolen bewaffnet sind. Außerdem halten die einge ganze Ladung Blei aus, ohne mit der Wimper zu zucken... wenn man ihnen nicht gerade in den Kopf schießt. Gut, dass ich endlich ein gescheites Zielfernrohr für meine modifizierte Kalaschnikow gefunden hab, sonst würde ich mich nur halb so sicher fühlen... :)
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