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Alien: Isolation
McClane:
--- Zitat von: Arparso am 22. Oktober 2014, 15:07:59 ---Nö, den dritten finde ich tatsächlich noch sehr gut.
Die Rückkehr zur Nur-Ein-Alien-Formel, das düstere Ambiente, der religiös-philosophische Unterton... fand ich alles spannend.
Natürlich schade, dass dafür alles Bekannte aus dem Vorgänger sterben musste (Hicks, Newt, die Sulaco) und die CGI-Szenen mit dem Alien waren schon damals eher peinlich als furchteinflößend - aber das Gesamtbild
hat mir hier noch gestimmt. Düster, dreckig, unheimlich, garniert mit interessanten Charakteren.
--- Ende Zitat ---
Ja, wenn nur das eine, riesige Plothole, wie Du es nennen würdest, nicht wäre, daß mir regelmäßig den Film versaut: Die (fehlende) Erklärung dafür, daß auf der Sulaco gleich zwei Alien-Eier platziert worden sein sollen - von wem denn bitte?
Bliebe ja nur die Königin - die ihren Legeschlauch abreißt und zurückläßt, um Ripley verfolgen zu können. Und die soll, während sie sich in den Fahrwerksschacht des Shuttles gezwängt hat, wobei sie, wie jedes Tier in einer vergleichbaren Lage unter massivem Streß gestanden haben dürfte, nix besseres zu tun gehabt haben, als noch schnell zwei Eier zu legen, bevor sie den armen Bishop penetriert und in zwei Hälften zerreißt?
Und wann, bitte schön, soll Ripley sich denn infiziert haben?!? Das wäre ja nur gegangen, während sie im Hyperschlaf war. Wie kam der Facehugger in ihre Kapsel? Der, der versucht hat, Newt zu "beglücken", hat bei dem Versuch die Scheibe zerbrochen, sich geschnitten und ist verendet.
Schwachsinn wäre für diese Story-Verrenkungen noch harmlos.
Arparso:
--- Zitat von: McClane am 22. Oktober 2014, 19:39:46 ---Ja, wenn nur das eine, riesige Plothole, wie Du es nennen würdest, nicht wäre, daß mir regelmäßig den Film versaut: Die (fehlende) Erklärung dafür, daß auf der Sulaco gleich zwei Alien-Eier platziert worden sein sollen - von wem denn bitte?
--- Ende Zitat ---
Bis vor kurzem war das noch ein nie zufriedenstellend geklärtes Plothole, aber dank Gearboxs tüchtiger Arbeit am Spiele-Bestseller "Aliens: Colonial Marines" haben wir mittlerweile die offizielle und total über alle Maßen zufriedenstellende Erklärung:
Siehe Wikipedia für das ganze Grauen
In Kurzform: Weyland Yutani sammelt Eier auf LV-426 ein, beginnt Experimente und verfolgt die Sulaco. Als man diese einholt, brechen die Aliens an Bord des WY-Schiffes aus und befallen u.a. auch die angedockte Sulaco und schwängern Ripley. Hicks wird dabei zufällig aufgeweckt und seinen Platz in der Kapsel nimmt ein anderer Depp ein. Ripley und Newt werden rausgeschossen und landen auf Fury-161, Hicks fliegt hinterher und sieht gerade noch, wie Ripley umkommt. Anschließend wird er von Weyland festgenommen und zurück nach LV-426 gebracht, wo...
... ach, wozu mach mir die Mühe. Das ist der mit Abstand größte Schwachsinn, der den Autoren bei Gearbox einfallen konnte. Leider zählt das jetzt dank 20th Century Fox alles zur offiziellen Story der Alien-Saga... :(
McClane:
Och neee... naja, andererseits ist damit dann zumindest eindeutig und unzweifelhaft klar, daß Alien, zumindest in Film-Form, definitiv tot ist, denn aus der ganzen Scheiße käme man nur noch mit einem radikalen Neustart raus.
Sowas ähnliches machen Disney & Lucas ja mit Star Wars 7 - 9; da wurde das komplette EU (das ähnlich zerfleddert und widersprüchlich ist wie die offizielle Alien-Story) für ungültig erklärt.
McClane:
Hier noch was Nettes zu Prometheus:
Arparso:
Den Honest Trailer hatten wir schon im alten Prometheus-Thread, aber immer wieder schön, sich all den Schwachsinn des Films nochmal komprimiert vorführen zu lassen :D
Btw, auch RedLetterMedia hat Alien Isolation gespielt und die fanden es ... kacke ... Zitat: "death of the artform"
(achtung, Spoiler gegen Ende des Videos - kommt aber mit Spoiler Warnung)
Nach wie vor erstaunlich, wie sehr das Spiel polarisiert. Meine Erfahrung könnte gar nicht weiter von deren Erlebnissen entfernt sein.
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