Spiele > Spiele - Allgemein
Ethik in DayZ
Action Camper:
Da ich nun DayZ auch erfolgreich mit Arp angetestet habe, interessiert mich nun auch ein wenig das drumherum. Auf mydayz.com habe ich einen Artikel über Spieler gefunden welche es sich zur Aufgabe gemacht haben anderen Spielern in DayZ zu helfen. Sogenannte Doktoren. Sie reisen umher und versorgen Verletzte oder hilfsbedürftige DayZ-Spieler mit Ausrüstung, medizinischen Vorräten und Munition. Wenn man sehr oft anderen geholfen hat und das von zweiten bestätigt wurde, kommt man auf eine Whitelist und gilt dann als offizieller DayZ-Helfer, Retter, Sanitäter, was auch immer. Ins Leben wurde das ganze von einem Spieler namesn Dr. Wasteland gerufen.
Das für mich interessante ist eigentlich die sich hier dynamisch entwickelnde Spiele-Ethik. Mein erstes Leben endete weil ich aus einem Meter Entfernung erschossen wurde obwohl ich noch gar nichts hatte. Es gab also keinen ökonomisch/rationalen Grund dafür.
Wenn man sich so durch die Foren liest, scheint das oft zu passieren. Umso erstaunlicher finde ich es das es nun Spieler gibt die sich selbst das Spiel noch schwerer machen um anderen zu helfen.
Was sagt ihr zu dieser Entwicklung? Wie ist eure allgemeine Einschätzung von Moral und Ethik in der (Spieler) Gesellschaft?
Hier noch der Link zu dem sehr interessanten Interview mit Dr. Wasteland
http://mydayz.de/15-anfunken-von-dr-wasteland
Arparso:
Super Artikel, die Welt (und ganz besonders DayZ) braucht mehr solche Spieler wie diese Doktoren :)
In der Tat finde ich diese ganze Moralfrage gerade in DayZ sehr spannend. Eben weil der virtuelle Tod so schmerzhaft sein kann - denn man verliert die KOMPLETTE Ausrüstung und beginnt ohne Waffe, Nahrung und Medizin ganz von vorne - dominiert in DayZ meist die Paranoia. Da heißt es dann: lieber den anderen zuerst erschießen, bevor der noch auf dumme Gedanken kommt.
Ich beobachte es ja auch an mir - wenn ich frisch irgendwo neu starte, bin ich noch friedlich und zur Kooperation bereit. Habe ich allerdings schon gute Ausrüstung bei mir - etwa ein modernes Sturmgewehr oder jede Menge anderer Vorräte - dann werde ich auch zunehmend misstrauischer und auch feindseliger. Ich habe dann einfach viel mehr zu verlieren. Dann umgehe ich andere Spieler meist, halte mich von größeren Städten und Militärbasen fern und versuche, einfach nicht aufzufallen. Und begegne ich dann doch mal einem bewaffneten Spieler, juckt der Abzugsfinger gewaltig...
... noch habe ich aber niemanden ermordet und bin auch selbst nur zwei Mal Opfer von Banditen / blöden Arschlöchern geworden. Ok... vorhin hab ich meinem Bruder den Gnadenschuss gesetzt, nachdem er sich die Beine gebrochen hatte... aber das war einvernehmlich und zählt ja nicht, richtig!? ;)
Egrimm van Horstmann:
MÖRDER ! *MIT FINGER AUF ARP ZEIG* :D
Arparso:
Schickes Tutorial, wie man sich (halbwegs) unauffällig durch 'ne Stadt bewegt und jede Menge Loot einsammelt:
Action Camper:
Hätte ich mir mal vorher ansehen sollen. War gestern abend kurz unterwegs, was damit endete, das ca. 10 Zombies sich mit mir über Vor- und Nachteile von Menschenfleisch unterhalten wollten. Erst nachdem ich meinen Argumentationsverstärker Lee Enfield ins Gespräch eingebracht hatte, konnte ich sie überzeugen. Hatt mich aber viel Überzeugungskraft und Blut gekostet. Apropos, Sonntag: 19:00, neue Hatz?
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln