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TV-Tipp: Killerspiele bei Panorama
Hawk:
als Günther Beckstein auch noch in der Reportage auftauchte, war für mich ohnehin schon die Absicht dieser Sendung klar :D
nun ich würde nicht sagen, dass es überhaupt keine "Killerspiele" gibt im dem Sinne wie die Herren von ARD es darstellen....denke da nur an Postal wo es gilt in einer bestimmten Zeit soundsoviel Menschen zu töten dann gibts Bonus etc. oder wie man im Beitrag gesehen hat wie leute mit der Kettensäge zerhackstückelt werden; wohlbemerkt in nem 3d shooter mit wirklich realistischer Grafik (nicht GTA ich meine das andere).
Und bei diesen Game bin ich auch klar für ein Verbot...sowas Unnützes braucht die Welt wirklich nicht....aber das gleich generalisierend auf alle Pc Games, die in irgendeiner Art & Weise mit Waffen zu tun haben, zu übertragen ist einfach lausiger Journalismus und genau das regt die Meisten auf.
Arparso:
--- Zitat ---Original von Cob
Gewalt in der Form wie sie im Film und Spiel gezeigt wird, führt niemand, der zur Konsumentengruppe gehört wirklich aus. Das heißt, dass was man auf der zwischenmenschlichen Basis nicht macht, machen kann, darf, sollte und will, kann man trotzdem "erleben" durch zuschauen bzw. spielen.
--- Ende Zitat ---
Und ist das jetzt gut? Ich weiß nicht... mit der "Zivilisation" kann's ja nicht weit her sein, wenn insgeheim jeder mal Gewalt und Brutalität ausleben möchte. :rolleyes:
--- Zitat ---Bewusst verwende ich das Wort "Killerspiel" nicht, weil es Schwachsinn ist. Es gibt kein Spiel, in dem es das Spielziel ist, Menschen zu töten.
--- Ende Zitat ---
Ohhhh, da kenne ich so einige. Z.B. die komplette Hitman-Serie, in der man im wortwörtlichen Sinne in die Rolle des "Killers" schlüpft. Klar, die Zielpersonen sind meistens irgendwelche Verbrecher, Drogenbarone oder korrupte Militärs, aber das macht die Sachlage des Auftragsmords nicht gerade moralisch unbedenklich. Oder auch Crackdown für die Xbox 360, wo es oberstes Spielziel ist, alle Gang-Bosse in der Stadt auszuschalten ... und damit ist nicht "verhaften" gemeint. Oder man nehme diverse Missionen in den GTA-Teilen als Beispiel.
--- Zitat ---Meist gehört es, leider, essentiel zur Handlung bzw. wird nur als einzigen Ausweg für den Protagonisten angeboten, dennoch ist es kein Spielziel.
--- Ende Zitat ---
Das finde ich mehr oder weniger fast das Hauptproblem. In 99% aller Gewaltspiele geht es eben doch nur ums Töten: denn indem ich dem Spieler als einzige Lösungsmöglichkeit für ein gegebenes Problem (bzw. alle Probleme) das Töten der Widersacher anbiete, produziere ich doch im Grunde ein "Killerspiel" - auch wenn diese reißerische Bezeichnung eher ungünstig ist.
--- Zitat ---Und hier greift der Jugendschutz ein. Es macht theoretisch Spiele, die Gewalt als wesentlich Spielelement enthalten, nicht für entsprechende Altersklassen zugänglich. Praktisch müsste ihn die Verkäufer und die Eltern konsequent umsetzen. Vorschläge, wie eine deutlichere Markierung diese Spiele wären schon vernünftig, aber das erzieht trotzdem nicht die Eltern, die ihren Kindern keine Aufmerksamkeit in dieser Richtung schenken.
--- Ende Zitat ---
Thema Jugendschutz: Ich verstehe nicht ganz diese Einstufungspolitik... ist ein Titel jugendgefährdend, erhält er das Prädikat "Nicht freigegeben nach §14 JuSchG" (oder so ähnlich) und bekommt damit praktisch das Ab18-Siegel. Ist ein Spiel jedoch in allerhöchstem Maße jugendgefährdend, dann wird eine Einstufung des Titels schlichtweg verweigert. Warum? Damit er dann anschließend noch indiziert werden kann? Warum gibts kein "hartes" Ab18-Siegel? Gerade diese besonders bedenklichen Titel sollten doch erst recht entsprechend eingestuft und gekennzeichnet werden! :irre:
@Hawk:
Das "Kettensägen-Spiel" ist, wenn ich mich nicht irre, "Doom III".
...
Wer fand eigentlich den Teil witzig, wo Bilder aus "GTA: San Andreas" mit inoffiziellem (!) Hot Coffee Mod gezeigt wurden, mit dem Ton: "Wer mehr Frauen vergewaltigt, gewinnt dieses Killerspiel" (bzw. so ähnlich). Und für so 'ne seriöse Berichterstattung zahlt der Bürger als GEZ ... a-ha!
Cob:
--- Zitat ---Original von Arparso
Ohhhh, da kenne ich so einige. Z.B. die komplette Hitman-Serie, in der man im wortwörtlichen Sinne in die Rolle des "Killers" schlüpft. Klar, die Zielpersonen sind meistens irgendwelche Verbrecher, Drogenbarone oder korrupte Militärs, aber das macht die Sachlage des Auftragsmords nicht gerade moralisch unbedenklich. Oder auch Crackdown für die Xbox 360, wo es oberstes Spielziel ist, alle Gang-Bosse in der Stadt auszuschalten ... und damit ist nicht "verhaften" gemeint. Oder man nehme diverse Missionen in den GTA-Teilen als Beispiel.
--- Ende Zitat ---
Naja, es ist eher ne Definitionssache, selbst in Hitman ist es nicht das Hauptziel, den Menschen nur um des Töten willen auszuschalten. Ich will das hier nicht verharmlosen, sondern eher den Begriff des "Killerspiels" entmachten, weil rein populistischer Natur ist und er eigentlich höchtens bei Hitman zutrifft, weil man dort wirklich einen Auftragsmörder spielt. Gewaltspiel klingt doch viel besser oder? :D
--- Zitat ---
--- Zitat ---Meist gehört es, leider, essentiel zur Handlung bzw. wird nur als einzigen Ausweg für den Protagonisten angeboten, dennoch ist es kein Spielziel.
--- Ende Zitat ---
Das finde ich mehr oder weniger fast das Hauptproblem. In 99% aller Gewaltspiele geht es eben doch nur ums Töten: denn indem ich dem Spieler als einzige Lösungsmöglichkeit für ein gegebenes Problem (bzw. alle Probleme) das Töten der Widersacher anbiete, produziere ich doch im Grunde ein "Killerspiel" - auch wenn diese reißerische Bezeichnung eher ungünstig ist.
--- Ende Zitat ---
Dito
--- Zitat ---
--- Zitat ---Und hier greift der Jugendschutz ein. Es macht theoretisch Spiele, die Gewalt als wesentlich Spielelement enthalten, nicht für entsprechende Altersklassen zugänglich. Praktisch müsste ihn die Verkäufer und die Eltern konsequent umsetzen. Vorschläge, wie eine deutlichere Markierung diese Spiele wären schon vernünftig, aber das erzieht trotzdem nicht die Eltern, die ihren Kindern keine Aufmerksamkeit in dieser Richtung schenken.
--- Ende Zitat ---
Thema Jugendschutz: Ich verstehe nicht ganz diese Einstufungspolitik... ist ein Titel jugendgefährdend, erhält er das Prädikat "Nicht freigegeben nach §14 JuSchG" (oder so ähnlich) und bekommt damit praktisch das Ab18-Siegel. Ist ein Spiel jedoch in allerhöchstem Maße jugendgefährdend, dann wird eine Einstufung des Titels schlichtweg verweigert. Warum? Damit er dann anschließend noch indiziert werden kann? Warum gibts kein "hartes" Ab18-Siegel? Gerade diese besonders bedenklichen Titel sollten doch erst recht entsprechend eingestuft und gekennzeichnet werden! :irre:
--- Ende Zitat ---
Wird die Einstufung verweigert, ist der Titel automatisch indiziert. Er ist trotzdem für Personen ab 18Jahren erhältlich, aber mit dem entscheidenden Unterschied, dass er nicht frei im Laden ausstehen oder beworben werden kann (was mit dem ab 18 Siegel möglich ist).
--- Zitat ---Wer fand eigentlich den Teil witzig, wo Bilder aus "GTA: San Andreas" mit inoffiziellem (!) Hot Coffee Mod gezeigt wurden, mit dem Ton: "Wer mehr Frauen vergewaltigt, gewinnt dieses Killerspiel" (bzw. so ähnlich). Und für so 'ne seriöse Berichterstattung zahlt der Bürger als GEZ ... a-ha!
--- Ende Zitat ---
BILDung ist halt Standart geworden, leider...
Arparso:
--- Zitat ---Original von Cob
Wird die Einstufung verweigert, ist der Titel automatisch indiziert. Er ist trotzdem für Personen ab 18Jahren erhältlich, aber mit dem entscheidenden Unterschied, dass er nicht frei im Laden ausstehen oder beworben werden kann (was mit dem ab 18 Siegel möglich ist).
--- Ende Zitat ---
Neee, soweit ist es noch nicht. Ein Titel ohne USK-Einstufung wird automatisch wie ein Spiel mit dem Ab18-Siegel behandelt... lediglich mit dem Unterschied, dass dieses Spiel nun auch indiziert werden kann - muss nur jemand den entsprechenden Antrag bei der BPjM stellen und diesem muss natürlich auch stattgegeben werden. ;)
Es gibt in Deutschland keine Kennzeichnungspflicht für Unterhaltungssoftware - wären nicht gekennzeichnete Titel demnach automatisch indiziert, würde das ja durch die harten Restriktionen der Indizierung den fairen Wettbewerb behindern.
Praktisch bedeutet das eben aber auch oft, dass die großen Kaufhäuser (Saturn, Media Markt) einen Bogen um solche potentiellen Indizierungskandidaten machen, weil sie die im Indizierungsfall nicht mehr loswerden würden.
PS: Ganz konkret finde ich diese Nichtkennzeichnungspolitik von besonders "schlimmen" Videospielen enorm lästig, wenn es um Xbox360 Spiele geht - Microsoft vertritt hier die Politik, dass ein Spiel, welches für dieses Land keine Alterskennzeichnung erhalten hat, dort auch nicht in den Handel gebracht werden darf. Microsoft kann ich dabei keinen Vorwurf machen, denn die respektieren einfach nur die jeweils etablierten Jugendschutzsysteme der Länder - nur behindert das mich als erwachsenen Spieler dabei, an solche Titel heranzukommen, obwohl sie teilweise noch nicht mal indiziert worden sind.
PPS: Gegen den von manchen geäußerten Vorschlag mit dem Verschieben jugendgefährdender Titel in die z.B. in Videotheken übliche "Porno-Ecke" hätte ich übrigens nichts einzuwenden... nur richtet wohl kein Elektrohändler wie Saturn oder Media Markt eine separierte Ecke nur für Gewaltspiele ein - damit wären die Bezugsmöglichkeiten für solche Spiele mal wieder eingeschränkt :(
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