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Sin City
OptiK:
ja naja, jetz siehste mal wie das is ... ich sag einfach mal, kaffeemühle!
siD:
--- Zitat ---Original von Egrimm van Horstmann
Was auch immer ihr beide habt...
Ich kann nur eines sagen bevor ich ein zweites Mal auf die dumme Insel fahre, fliege ich lieber nochmal nach Sin City und lausche der bezaubernden Geraeuschkulisse aus Faeusten, die in irgendwelchen Gesichtern landen; aus brechenden und berstenen Knochen; aus dem Schmatzen welches vom Verspeisenen schoener Frauen herruehrt; aus Aexten, die irgendwelche Schaedel spalten; aus Schwerten, die irgendwelche Koepfe halb abschlagen und aus Pistolen, die ordentlich krach machen.
Warum soll das ein Jungsfilm sein ?( Die Frau die neben mir saß, hat ebentfals herzhaft gelacht und sie war gewiss nicht die einzige Frau im Saal oder nehm ich dich da wieder zu genau Guthwulf ;)
Mein Fazit fuer den Donnerstagabend:
Die Insel war ganz nett, aber der Hoehepunkt war eindeutig Sin City :]
PS: was ich gestern noch vergessen hab. Danke fuer die gute Platzresavierung :))
--- Ende Zitat ---
also ich finde sin city absolut genia. allein die monologe
wären es mir wert, mein dvd-rip ein 2.mal anzusehen
Guthwulf:
Klar hat die Gewalt einen gewissen Spaßfaktor. Allerdings bekommt das ein Tarantino besser hin und wenn ihr auf diesen Brutalofaktor steht, gibts doch weitaus "härtere" Filmchen. Und die Monologe? Naja... Comic halt. Irgendwann nervte mich das Möchtegern-Obercoole Gehabe einfach. Nichts gegen zynische Oneliner oder Stereotypen aus der Klischeemottenkiste, aber den ganzen Film ausschließlich darauf aufzubauen ist dann doch schon hart.
Ich find den Film ja nicht schlecht. Die Optik ist genial gemacht, die meisten Gags funktionieren, die Atmosphäre ist morbide und insgesamt unterhält Sin City ganz gut. Allerdings erzeugen die oben genannten Negativpunkte bei mir eben eine gewisse Enttäuschung und verhinden ein "sehr gut".
Im direkten Vergleich aus dem gestrigen Kinoabend, fahre ich daher dann lieber noch einmal auf die Insel, anstatt mich dem etwas abgestanden riechenden Mief von Sin City auszusetzen. ;)
Arparso:
--- Zitat ---Original von Egrimm van Horstmann
Was auch immer ihr beide habt...
Ich kann nur eines sagen bevor ich ein zweites Mal auf die dumme Insel fahre, fliege ich lieber nochmal nach Sin City und lausche der bezaubernden Geraeuschkulisse aus Faeusten, die in irgendwelchen Gesichtern landen; aus brechenden und berstenen Knochen; aus dem Schmatzen welches vom Verspeisenen schoener Frauen herruehrt; aus Aexten, die irgendwelche Schaedel spalten; aus Schwerten, die irgendwelche Koepfe halb abschlagen und aus Pistolen, die ordentlich krach machen.
--- Ende Zitat ---
:irre:
Solche Szenen haben aber längst nicht den ganzen Film ausgemacht, Eggi... "selektive Wahrnehmung" sagt dir was?
Mir persönlich hat auch irgendwie das Episodenhafte des Films nicht so gut gefallen. Alle drei Geschichten wirkten doch ziemlich gestaucht und aufs nötigste reduziert, außer eventuell die Hartigan-Episode mit Bruce Willis.
Beispiel: Marvs Episode - Goldie taucht auf, ist 10 Sekunden später ermordet und der unbekannte, entstellte Brutalo-Schläger metzelt sich durch die ganze Stadt auf der Suche nach dem Mörder. Seine unglaubliche Besessenheit wird nie so richtig klar. Auch seine Krankheit (und die Pillen) wird zwar erwähnt, aber Details werden ausgespart. Szenen- und Ortswechsel passieren im Minuten oder gar Sekundentakt und ständig fühlt man sich irgendwie, als hätte jemand die "Skip" Taste auf der Fernbedienung gedrückt. Z.B. wie ist Lucille (die lesbische Bewährungshelferin) in Kevins Fänge geraten?
Am Ende bleiben irgendwie viel zu viele Fragen offen und ich persönlich wurde den Eindruck nicht los, dass die letzten 30 Minuten eigentlich in einen zweistündigen Spielfilm gehört hätten, der die ganze Story und nicht nur diese Bruchstücke zeigt.
Auch Dwights Episode spart sehr viele Fragen und Antworten aus, insbesondere auch über die Hintergründe diverser Charaktere (z.B. Dwight selbst oder den mysteriösen Mafia-Boss mit dem Goldauge, wenn er denn überhaupt zur Mafia gehört hat). Da fällt es irgendwie schwer, sich in die Charaktere hineinzufinden, ihre Schritte nachzuvollziehen oder ähnliches. Irgendwie betrachtet man nur eine Gruppe Namenloser, die sich irgendwie durch den Film prügeln oder schießen. Nach einer Weile stellte sich bei mir da tatsächlich Langeweile ein... spätestens nach Dwights Episode und damit etwa 2/3 des Films.
Ich weiß nicht... hab mir irgendwie mehr erhofft. Ein bisschen mehr Sinn und Verstand oder auch etwas mehr Tiefgang.
Dual:
Ich fand den Film super. Die Darteller, der Inhalt Comicstyle eben.
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